Die einfachste und gebräuchlichste Methode verwendet Wasser:
Wassermethode: Beginnen Sie mit einer abgeschossenen Hülse, stellen Sie sicher, dass der verbrauchte Zündhütchensitz dicht ist (oder verschließen Sie das Zündloch), und wiegen Sie die leere Hülse. Füllen Sie sie bis zum Rand mit Wasser und wiegen Sie erneut. Die Gewichtsdifferenz entspricht der Wasserkapazität der Hülse in Grain. Zum Beispiel, wenn die gefüllte Hülse 430,0 Grain wiegt und die leere 375,0 Grain, beträgt die Kapazität 55,0 Grain Wasser.
Tipps für Genauigkeit: Verwenden Sie destilliertes Wasser und eine Pipette, um Luftblasen zu vermeiden. Messen Sie mehrere Hülsen und bilden Sie den Durchschnitt. Allgemein haben schwerere Hülsen weniger Kapazität, daher hilft das Sortieren nach Gewicht, Kapazitätsunterschiede abzuschätzen. Allerdings kann das Gewicht allein zwischen Marken wegen Materialunterschieden irreführend sein. Die Wassermessung liefert das direkte Volumen.
Moderne Werkzeuge wie der Bison „Case Volume Gauge“ verwenden Pulver oder Kolben, um das Volumen ohne Wasser zu messen. Fortgeschrittene Wiederlader geben die gemessene Wasserkapazität in Ballistik-Software wie QuickLOAD PRO für Präzision ein. Die wichtigste Erkenntnis: kenne dein Messing – sei dir bewusst, ob dein Messing eine kleinere oder größere Kapazität für dein Geschoss hat.
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