Das Hülsenvolumen bezieht sich auf das Innenvolumen einer Patronenhülse – im Wesentlichen darauf, wie viel Platz im Messing für das Pulver (und die Verbrennungsgase) sowie das eingesetzte Geschoss vorhanden ist.
Beim Wiederladen wird das Hülsenvolumen oft in der Menge an Wasser gemessen, die die Hülse (mit eingesetztem Zündhütchen) bis zum Rand fassen kann. Zum Beispiel kann eine .308 Winchester-Hülse etwa 56–58 Grains Wasser fassen, während eine deutlich größere Hülse wie die .338 Lapua Magnum über 114 Grains Wasser aufnehmen kann.
Das genaue Volumen variiert je nach Hersteller und Chargen des Messings. Es ist wichtig zu verstehen, dass das Hülsenvolumen im Grunde genommen die verfügbare Verbrennungskammer innerhalb der Patrone darstellt. Wenn die Patrone abgefeuert wird, erzeugt das brennende Pulver heiße Gase, die sich schnell ausdehnen. Das Volumen, in das sich diese Gase ausdehnen können (das Innenvolumen der Hülse plus der Laufraum hinter dem Geschoß), beeinflusst den Druck, der sich aufbaut. Deshalb können selbst Hülsen desselben Kalibers unterschiedlich reagieren, wenn sich ihre Innenvolumina unterscheiden.
Kommentare
0 Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.